Hüftschmerzen

Die Hüfte ist ein relativ bewegliches Kugelgelenk, welches durch verschiedenste Faszien und Muskeln stabilisiert und bewegt wird. Dies kann man sich als ein mehrschichtiges Gewebesystem vorstellen, das angefangen von der Gelenkkapsel über verschiedene Muskel- und Faszienschichten bis zur Haut geht. Durch unseren Zivilisationsalltag kommen Faszien und Muskeln in einen unphysiologischen Zustand, welcher letztendlich zu Schmerzen führt. Die Gründe hierfür sind vielschichtig. Durch zu vieles Sitzen als Hauptauslöser für Verschleiß und Schmerz wird das Gelenk mangelernährt und übersäuert. Das greift den Knorpel an und lässt Muskeln und Faszien unflexibel werden. Die Muskulatur passt sich an diese Fehlhaltung an und es verspannt zum Beispiel der Hüftbeuger.

Die falsche Benutzung als Scharniergelenk (alle Bewegungen im Alltag nutzen das Hüftgelenk nur in einer Ebene, d.h. die Oberschenkelführung erfolgt von vorn nach hinten oder umgekehrt) kommt es zur Überbeanspruchung bestimmter Knorpelflächen. Einher geht eine geringere Durchsaftung und Spülung des Gelenks sowie einseitig ausgeprägte Muskel-Faszien-Strukturen. Dies führt vor allem bei ungewohnten Bewegungen zu Schmerzen. Auch ein Verschleißrisiko geht damit einher.

Die meisten Sportarten und Berufe verlangen einseitig wiederkehrende Bewegungsmuster. Dies ist für ein Gelenk, welches auf Vielseitigkeit und Flexibilität ausgelegt ist, eine starke Fehlbelastung. Faszien und Muskeln verkürzen um die Hüfte herum, was zu ziehenden und brennenden Schmerzen zum Beispiel an der Beinaußenseite führt. Mit der Zeit bildet sich eine Schmerzzugspannung. Zusammen mit Fehlernährung kommt es zu starken Übersäuerungen im Gelenk. Entzündungen entstehen durch überreizte Sehnen-Knochenhaut-Übergänge und führen zu punktuellen Hüftschmerzen.

Wer sich genauer mit der Körperphysiologie beschäftigt, wird entdecken, dass es viele Aufbau- und Reparaturprozesse im Körper gibt und dass der Schmerz die Sprache ist, durch die der Körper versucht zu kommunizieren.

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